Artikel getaggt mit ‘SVA’

SVA-Honorar, WGKK und der Unterschied in Euro.

Habe mir wieder einmal die verschiedenen Abrechnungsmodalitäten der Krankenkassen angesehen. Ist mir schon ein Rätsel, wieso z.B. für ein komplettes Blutbild das SVA-Honorar € 13,04 ausmacht und bei der WGKK nur € 3,20.  Das führt natürlich auch  zu einer höheren Belastung der Versicherten, da der 20% -Kostenanteil vom Honorar, das die SVA dem Arzt zahlt, berechnet wird. Und € 2,61 oder € 0,64 sind doch ein eklatanter Unterschied.

Woran liegt das? Verhandelt die SVA mit der Ärztekammer so schlecht, oder liegt es an den Beitragssätzen? Ich finde hier keinen konstruktiven Zugang.

14/12/2010 at 10:16 1 Kommentar

ÄrztegmbH, Einigung SVA-Ärztekammer – es wird sich doch nicht etwas bewegt haben?

Das Gesetz zur Schaffung von Ärztegesellschaften hat nun den Ministerrat passiert. Damit ist die Tür für verschiedene Kooperationsmodelle von Ärzten offen.  Wichtig wäre nun ein Blick hinter die Kulisse der Ankündigungsschlagzeile. Vor einer Woche haben sich SVA und Ärztekammer bzgl. E-card geeinigt, nun dieser Schritt – also denke ich, ist irgendwie wieder ein Kompromiss zustande gekommen, der natürlich nach außen als solcher nie erkennbar sein darf. Denn, daß der gordische Machtknoten zwischen Länder, Bund, Gemeinden, Hauptverband, Sozialversicherungen, Ärzte und Kammern plötzlich gelöst ist, das kann es sicher nicht sein. Die Idee der Spitalszusammenlegungen ist ja aus der Sicht der Politiker ein politischer Selbstmordgedanke knapp vor wichtigen Landtagswahlen, aber eben nur aus Sicht der Polititker. Wie auch immer es weiter geht und wer welche ÄrzteGmbH wirklich eröffnen darf, da können wir noch sehr gespannt sein. Ein positver Gedanke zum Abschluß, vielleicht bewegte und bewegt sich doch etwas in dieser Sache. Vielleicht meinen es alle zuständigen Verhandler mit uns Steuerzahlern wirklich ernst und wollen uns ein effizienteres System offerieren.  Sehen wir es einmal so.

15/06/2010 at 11:39 1 Kommentar

SVA und Ärztekammer jubeln – ist nun wieder alles gut?

Ein Mythos ist geboren, ähnlich den Staatsvertragsverhandlungen kamen die Initialzündungen bei einem 1/4 Wein oder mehr. Wie auch immer, die e-card kann wieder in die System-Maschine gesteckt werden. Was hat sich verändert?

Geringe bis vernachlässigbare  Honorarerhöhungen für die Ärzte, Kürzungen bei Zahlung von Laborleistungen – schon ein markanter Einschnitt – und ein Bonussystem für gesund lebende Menschen. Dies ist auf den ersten Blick eine gute Richtungsentscheidung, klammert aber eine große Personenzahl aus. Diejenigen, welche gesund leben! Der Anreiz für die Halbierung des 20% Selbstbehaltes gilt nur für Versicherte, die z.B. Übergewicht haben, mit ihrem Hausarzt ein Programm der Gewichtsreduktion vereinbaren und das Ziel erreichen. Eine gute Sache, keine Frage, nur die gesund Lebenden bekommen keinen Anreiz einer Belohnung.

Interessant ist auch, auf  welchen Zeitraum bezieht sich diese Belohnung? Punktuell auf ein Gesundungsprojekt bezogen,  oder für immer?

Angeblich ist diese Einigung eine Vorstufe für eine grundlegende Reformierung, die in nächster Zeit erfolgen soll. War dieser vertragslose Zustand rückblickend gesehen wirklich notwendig? Für die Kamera lächeln alle Verhandler – allen voran Leitl und Dorner – , ganz traue ich dem Frieden dennoch nicht.

11/06/2010 at 07:39 Hinterlasse einen Kommentar

SVA-Ärztekammer und wo ist Leitl?

Was tut sich hinter den Kulissen? Wird verhandelt, oder das schöne Wetter zu einer Bootspartie genutzt? Laut einigen Zeitungsberichten soll sich erst nach Verabschiedung des Gesetzes bzgl. der ÄrzteGmbhs etwas bewegen. Und dies ist Ende Juni Anfang Juli. Was mich ärgert ist der sehr eigenartige Auftritt von WK-Präsidenten Leitl in dieser Sache. Immerhin ist er der Chef der SVA. Er ist auf Tauchstation,  macht sich öffentliche Gedanken bzgl. der Gesamtschule und das ist es. Sonst nutzt er jede mediale Gelegenheit, also vermute ich als gelernter Österreicher, da verbirgt sich etwas dahinter. Aber was?

09/06/2010 at 07:47 1 Kommentar

SVA, WGKK und die unterschiedlichen Abrechnungen.

Jetzt ist es soweit. Man zahlt Beiträge und bekommt keine Gegenleistung. Fast keine, denn das Arzthonorar kann eingereicht werden und der Patient bekommt 80% refundiert. Es kann aber sein, daß der Arzt eine höhere Rechnung ausgestellt hat, empfohlen von der Ärztekammer, so daß der Patient im wahrsten Sinne der “Trottel” ist. Und das in einem europäischen Sozialstaat, wo sich jede Interessensvertretung und die Politik rühmt, wie toll alles sei. Was soll das Ganze?

Ich kann noch verstehen wenn die SVA sagt, wir zahlen aktuell nichts, das wäre noch logisch. Aber mit nachträglichem Einreichen (sicher ein Verwaltungsaufwand!) zu bezahlen, statt direkt, ist eigenartig.

Ein weiterer Aspekt. Um Kassen-Kosten zu sparen sollen Ambulanzbesuche vermieden werden, wird seit einiger Zeit getrommelt. Was passiert nun? Es wird empfohlen, bei diesem vertragslosen Zustand auf Ambulatorien auszuweichen. Auch die WGKK macht diesbezüglich einen Schulterschluß mit der SVA und stellt die Ambulatorienleistungen zur Verfügung. Ist nett, aber kostenmäßig ziemlich kontraproduktiv. Hat sich schon Jemand die Frage gestellt, was dieser vertragslose Zustand wirklich kostet?

Finde immer nur Andeutungen, aber kann mir jemand exakt erklären, warum seit der Umstellung 1974 von Barzahlungssystem zum Krankenschein  (Für Selbständige), es unterschiedliche Abrechnungsleistungen  zu den Kassen gibt? SVA zahlt € 13,04, WGKK zahlt € 3,20 für die selbe Leistung. Wieso????

29/05/2010 at 09:37 Hinterlasse einen Kommentar

Ärztekammer, SVA, Wahlärzte und eine Grunddiskussion.

Eine recht interessante Analyse zum Thema SVA gegen Ärztekammer. Was ich nicht nachvollziehen kann,  ist der Bereich Quersubvention. Was steckt in diesem Bereich dahinter? Wie ist das gemeint?

19/05/2010 at 11:28 1 Kommentar

Ärztekammer und Sozialversicherung der gewerblichen Wirtschaft

Das Problem verstehe ich nicht. Ist dies wieder einmal typisch Österreich? Wieso zahlt die SVA bei einigen Positionen höhere Honorare als die Gebietskrankenkassen? Zahlen die Selbständigen mehr ein als andere? Kann nicht sein, da es auch noch Selbstbehalte gibt wie bei den Beamten.

Hat dieses Wirrwar irgendwann mal Sinn gemacht? Wäre dies nicht eine Aufgabe der politisch Verantwortlichen, hier eine einheitliche Regelung zu schaffen? Glaube, daß es in sehr vielen Bereichen so eigenartige Entwicklungen gibt, die nur kosten und  Funktionärsposten bringen.

24/02/2010 at 08:32 1 Kommentar


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