Artikel getaggt mit ‘Sozialversicherung’
Ein stiller Parasit der Sozialversicherungsbeiträge.
Das Neue Jahr beginnt mit einer Erhöhung und für mich und vermutlich für viele andere mit einer “Überraschung”. Und auf diese “Überraschungen” werde ich mich 2011 mehr konzentrieren und ein bißchen Licht ins Dunkel bringen:
Die Höchstbeitragsgrundlage zur Sozialversicherung wurde zum Jahreswechsel um 90 Euro angehoben, auf € 4.200,–, um das Gesundheits- und Pensionssystem abzusichern. Klingt für den Einzelnen nicht viel, macht in Summe aber sicher einiges aus.
Das Überraschende ist, daß die Arbeiterkammer unter dem Deckmantel der Sozialversicherungsbeiträge automatisch ihre Umlage generiert. Immerhin besteht diese Pflichtmitgliedschaft für rund 2,8 Mio Mitglieder.
Der monatliche Mitgliedsbeitrag (= Kammerumlage) beträgt 0,5 Prozent der Beitragsgrundlage für die Krankenversicherung. Der Beitrag wird mit der Sozialversicherung abgezogen. Durchschnittlich beträgt der AK-Beitrag monatlich € 5,36 netto pro ArbeitnehmerIn. Das Eigenartige ist, daß diese Beträge nicht extra ausgewiesen werden, sondern sie laufen verschämt unter „Sozialversicherung“ mit.
Warum gibt es keine klare Transparenz dieser Beiträge? Kann es auch daran liegen, daß die Arbeiterkammer bei jeder Erhöhung des Mindestbeitragsgrundsatzes der SV keinen Einspruch erhebt, da ja automatisch ihre Beiträge mit steigen?
Kann ein Generikum den Verlauf einer Depressions-Therapie beeinträchtigen?
Ganz interessant der Verlauf der Depression bei Therapieunterschiedlichkeiten. Im wesentlichen nichts gravierend Neues, nur im Lichte des Einsatzes oder Wechsels zu Generika können sich hier ungeahnte Nebenfaktoren auftun. Es muß nicht sein und es wird auch scheinbar seitens der Sozialversicherung nicht buchgeführt ob ein Patient durch Generika und deren Hilfsstoffe Rückfälle bekommt und dadurch z.B. wieder länger im “Krankenstand” verbringen muß. Auch dies ist bzgl. der Kosten einmal aufzuzeigen, denn diese könne auch indirekt sein und in Summe die Medikamenteneinsparungskosten vom Original zum Generikum konterkarieren. Gibt es da eigentlich volkswirtschaftliche Untersuchungen dazu?
Ist der Einsatz von Generika bedenklich, oder problemlos?
Spreche ich mit Ärzten aus meinem Bekanntenkreis höre ich immer wieder, für problemlose Bereich sind Generika ok, bei speziellen Behandlungen würden sie nur die Originalmedikamente verschreiben.
Was ist speziell? – in Bereichen, wie z.B. bei prophylaktische Therapien, wo der Nachweis über Wirksamkeit oder auch Nichtwirksamkeit nicht möglich ist und ebenfalls bei chronischen Erkrankungen. Und durch die Schwankungsbandbreiten bei Generika sollte es nicht durch ein anderes ausgetauscht werden.
Diese Ansichten zeigen doch, dass der Gedanke – Generika ist gleich Original – doch nicht stimmen kann. Wissen das die Verantwortlichen der Sozialversicherungen auch? Oder sehen sie bei ihren Forderungen, das günstigste Medikament soll verschrieben werden, nur die Kosten? Als Patient möchte ich das für mich beste Medikament verschrieben bekommen.


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