Artikel getaggt mit ‘Migräne’
Kosten der Krankenstandstage durch zusätzliche Nebenwirkungen bei billigen Nachbauprodukten (Generika)
In einem Artikel von Anfang Oktober habe ich auf die Krankenstandstage hervorgerufen durch Migräne hingewiesen. Im letzten Format war ein Bericht über die “Berufskrankheit Kopfweh”, in dem ebenfalls über die Krankenstandstage berichtet wurde. Die Zahlen sind geringer als meine andere Quelle, nur noch immer erschreckend hoch. 8,4 Mio Krankenstandstage sind nur auf Kopfschmerzen zurückzuführen. Das kostet volkswirtschaftlich rund € 3,6 Mia pro Jahr!!! Hier präventiv durch Früherkennung einzugreifen und durch gezielte Therapien zunehmende Schmerzfreiheit zu erzielen, würde allen helfen.
Der Hauptverband freut sich über die Einsparung bei Medikamentenkosten in Salzburg durch die zwanghafte Ökotool-Umsetzung. Originalmedikament muss durch billigstes Nachbauprodukt (Generika) ersetzt werden. Klingt kostenmäßig gut, nur rechnet man die zusätzlichen Krankenstandstage durch neue Nebenwirkungen oder durch Therapieabbruch mit ein, sieht das Bild der Einsparung wieder anders aus. Aber dieser Faktor wird eisern ausgeklammert. Was nicht sein darf, darf nicht sein.
Migräne, Krankenstand und die Folgen
Jede 7. Frau und jeder 16. Mann werden von Migräneattacken gequält. Insgesamt gehen deswegen statistisch gerechnet jeder der 3,8 Mio Erwerbstätigen in Österreich pro Jahr 14 Tage in Krankenstand. Für die Volkswirtschaft ein beträchtlicher finanzieller Aufwand – ein Faktor, der auch durch eine Verlängerung des Krankenstandes, hervorgerufen durch neue Nebenwirkungen bei Einnahme von nachgebauten Billigstmedikamenten (Generika) – im “Sparansatz” der Krankenkassen nicht berücksichtigt wird.
Die wenigsten Patienten wissen, daß Migräne genetisch bedingt ist. Nur eine richtig kombinierte Therapie aus Sport, Entspannnungstechniken und den richtigen Medikamenten bringt eine Verbesserung der aktuellen Lebensqualität.
Dosissteigerung bei Medikamenten
Jetzt wird dieser Bereich auch wissenschaftlich aufgearbeitet, die Sucht nach Dosissteigerung bei Medikamenten. Tritt der gewünschte Erfolg bei Bekämpfung von Schmerzen nicht gleich ein, besteht die Tendenz, die Medikamentendosis eigenmächtig zu steigern. Dadurch kommt es aber oft wieder zu neuen Nebenwirkungen und der Kreis schließt sich. Untersucht wurde dies vor allem bei Migränepatienten.
Ertappt man sich nicht auch selbst, daß bei “harmloseren” Mitteln die Versuchung groß ist, statt der halben Tablette die ganze zu nehmen?
Anbei eine Übersicht über den Begriff Migräne, denke dies ist ganz wertvoll, um darüber einmal ein bißchen genauer Bescheid zu wissen.


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