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Preisliche Zusammensetzung eines Medikamentes
Ganz interessant zu sehen, wie sich der Endpreis zusammen setzt:
Ist der Einsatz von Generika bedenklich, oder problemlos?
Spreche ich mit Ärzten aus meinem Bekanntenkreis höre ich immer wieder, für problemlose Bereich sind Generika ok, bei speziellen Behandlungen würden sie nur die Originalmedikamente verschreiben.
Was ist speziell? – in Bereichen, wie z.B. bei prophylaktische Therapien, wo der Nachweis über Wirksamkeit oder auch Nichtwirksamkeit nicht möglich ist und ebenfalls bei chronischen Erkrankungen. Und durch die Schwankungsbandbreiten bei Generika sollte es nicht durch ein anderes ausgetauscht werden.
Diese Ansichten zeigen doch, dass der Gedanke – Generika ist gleich Original – doch nicht stimmen kann. Wissen das die Verantwortlichen der Sozialversicherungen auch? Oder sehen sie bei ihren Forderungen, das günstigste Medikament soll verschrieben werden, nur die Kosten? Als Patient möchte ich das für mich beste Medikament verschrieben bekommen.
Neue Nebenwirkungen durch Generika?
Nach dem Durchlesen einiger Artikeln im Bereich Gesundheit rückt, abgesehen von der Dauerproblematik der Gesundheitsfinanzierung, ein Thema immer mehr in den Vordergrund. Die Nebenwirkungen der Medikamente. Nicht Neues, nur wird scheinbar diesem Bereich aktuell mehr Aufmerksamkeit gewidmet. Ist auch gut so, denn das “rote Medikament” einzunehmen um die Nebenwirkungen vom “grünen” zu reduzieren, ist doch nicht der Weisheit letzter Schluss.
Wie ist das eigentlich bei Generika? Haben die andere Nebenwirkungen als Originale? Ein Bekannter wechselte auf Anraten des Arztes das Medikament, sprich zum günstigeren Generika und hat seitdem “Zusatzprobleme”. Nach Rücksprache mit dem Arzt wird noch kurz abgewartet ob die Rückkehr zum jahrelang eingenommen Medikament wieder erfolgen soll. Der Patient ist verunsichert, der Arzt in der Zwickmühle und einzig die Krankenkasse ist glücklich. Kosten gespart. Das kann es doch nicht sein.
Sind diese Medikamente gleich – Original versus Generika?
Ist ganz interessant, eine kleine Umfrage im Bekanntenkreis bzgl. Generika – Original ergab ein fast eindeutiges Bild: die meisten setzen beide Medikamente in ihrer Wirkung gleich an und reden nur über den Preis. Personen, die “schwierigere Medikamtenfälle” haben, ist der Unterschied sehr wohl bewußt. Da ich über die Medien und/oder über Aussagen von Gesundheitsexperten auch immer nur höre, das ist alles gleich, bin ich nun selbst sehr interessiert bzgl. der Thematik Original – Generika.
Denke mir, daß hier wahrscheinlich nur ein Aspekt herausgegriffen wird und die restlichen, möglicherweise problematischen Punkte, unter den Tisch gekehrt werden. Ich möchte für mich das Medikament mit der besten Wirkung und nicht das preisgünstigste für die Krankenkassen.
Gesundheitsreform und ihre unterschiedlichen Ansätze.
Der vorläufige Alleingang der Salzburger Gebietskrankenkasse, nur die preislich günstigsten Medikamente zuzulassen, läßt auch die anderen Kassen ähnliche Überlegungen anstellen. Auf den ersten Blick erscheint dies auch vernünftig, nur Frage ich mich, bekommt dann der Patient auch für sich das beste Medikament, oder nur das günstigste? Und das günstigste scheinen vermutlich Generika zu sein. Werde mich in diese Richtung einmal schlau machen, denn als Patient möchte ich das beste Medikament bekommen. Schon “schlimm” genug, daß ich etwas nehmen muß. Alleine der Bericht über die Fälschungen der Medikamente, die über das Internet vertrieben werden, läßt einem nicht kalt.
Medikament, Apotheke und Rezept
Manche Gepflogenheiten sind mir nicht ganz klar. Fragte unlängst einen Sportkollegen, der Dermatologe ist, ob er für meine Hautirritation an der Wange eine Creme wüßte. Gab mir einen Namen, wollte dieses Produkt mir bei der Apotheke besorgen. Abgesehen von den hohen Kosten erfuhr ich, daß über Rezept dies nur ein Haut- oder Kinderarzt tun dürfe. Auf die Frage warum, hieß es, da das Medikament so teuer sei. Stimmt diese Behauptung? Konnte den Dematologen leider noch nicht befragen.


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