Archiv für 07/06/2011
Spitalsgrößen und deren Effizienz
Rund 40 Prozent seiner Gesundheitsausgaben wendet Österreich für den Spitalsbereich auf. Die Tendenz in Diskussionen geht in Richtung Großkliniken, wie das kommende KH Wien-Nord, um wirtschaftlich optimale Betriebsgrößen zu erreichen.
Laut einer US-Studie weisen aber kleinere Häuser, mit weniger als 200 Betten, viele Vorteile auf: Die medizinische Fehlerquote ist um 22 Prozent niedriger, die Bürokratie weniger aufgebläht, die Patienten sind durch eine individuelle Betreuung zufriedener. Die Kosten der stationären Finanzierung liegen bei Häuser unter 400 Betten um rund 10% niedriger als im gesamtösterreichischen Schnitt. Im Gegenzug Häuser mit mehr als 400 Betten, die um rund 3,45 Prozent teurer als der Durchschnitt sind.
Jetzt stellt sich für mich als Patient die Frage, warum will man auf Größe gehen, wennn es fast nur Nachteile gibt?

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