Zahlenquellen Generikaanteile, Pharma-Absatzmarkt und was davon zu halten ist.
18/11/2010 at 08:12 Hinterlasse einen Kommentar
Aktuell haben es mir die Zahlen angetan, welche in Diskussionen, bei Vergleichen, bei Prognosen und Präsentationen, als Basis für zukünftige Maßnahmen herangezogen werden. Siehe da, es spießt sich fast überall. Ob es die von mir erwähnten Prognosen der Gebietskrankenkassen, die Schuldenkrise Österreichs, Griechenlands, neuerdings Irlands, oder über Pensionssysteme sind, welche Zahlen stimmen wirklich? Die “aufgeklärte” Informationsgesellschaft rühmt sich, Dank Medienvielfalt und neuer Möglichkeiten der Selbstrecherche über alles informiert zu sein. Nur, welche Zahlen sind korrekt?
Anbei ein Beispiel über den Pharma-Absatzmarkt und den Generikaanteilen. Das Chart beruht auf einer Quelle von “Sandoz/Novartis, IMS Health, Stand 2007″, präsentiert in einem Wirtschaftsmedium von einem Investmentfondsmanager im November 2010:
Als Gegenstück vorgestellte Zahlen eines anderen Fondsmanagers im Juli 2010, die sich auf eine Quelle von 2008 berufen: Generikaanteil USA 53%; Japan 16%; Deutschland 41%
Und auf Basis dieser unterschiedlichen Zahlen werden Investitionen getätigt und Beratungen durchgeführt? Mich wundert nun nichts mehr.
Eintrag abgelegt unter Uncategorized. Tags: Gebietskrankenkassen, Generikaanteile, Gesundheitssystem, Investmentfondsmanager, Pharma-Absatzmarkt, Sandoz/Novartis.


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